Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten
Nicht jede häufige Krankmeldung ist Betrug. Die meisten Menschen, die sich krankmelden, sind wirklich krank. Es gibt aber Muster, bei denen ein genauer Blick lohnt:
- Krankmeldungen häufen sich auffällig an Montagen, Freitagen oder Brückentagen.
- Die Krankmeldung folgt direkt auf einen abgelehnten Urlaubsantrag oder einen Konflikt.
- Die Arbeitsunfähigkeit deckt passgenau die Kündigungsfrist ab.
- Kolleginnen, Kollegen oder Kunden berichten, die Person woanders arbeiten gesehen zu haben.
- In sozialen Netzwerken tauchen Fotos von Aktivitäten auf, die zur Krankmeldung nicht passen.
- Es gibt Hinweise auf einen Nebenjob oder Schwarzarbeit, etwa weil die Person dabei schon gesehen wurde.
Was Sie jetzt tun sollten
- Dokumentieren. Notieren Sie Auffälligkeiten mit Datum und Quelle. Das hilft später Ihrer Kanzlei und uns.
- Medizinischen Dienst einschalten. Bei Zweifeln können Sie bei der Krankenkasse eine Begutachtung anregen.
- Nicht selbst ermitteln. Wer dem Mitarbeiter selbst hinterherfährt oder ihn zur Rede stellt, riskiert, dass Beweise unbrauchbar werden.
- Rechtlich beraten lassen. Eine Kündigung will gut vorbereitet sein.
Wann eine Detektei sinnvoll ist
Wenn ein konkreter Verdacht besteht, also Hinweise, die über ein Bauchgefühl hinausgehen, und mildere Mittel nicht ausreichen. Dann dürfen Sie den Verdacht durch eine Detektei überprüfen lassen. Wir beobachten im öffentlichen Raum, dokumentieren mit Uhrzeit und Fotos und liefern einen Bericht, der vor dem Arbeitsgericht verwendet werden kann. Wie so ein Bericht aussieht, zeigt unser Musterbericht. Wie wir konkret vorgehen, lesen Sie auf unserer Seite zum Lohnfortzahlungsbetrug.
Rechnet sich das?
Bei Arbeitsunfähigkeit zahlen Sie bis zu sechs Wochen den vollen Lohn plus Arbeitgeberanteile weiter. Unser Schadensrechner zeigt Ihnen in Sekunden, was das für Ihren Betrieb bedeutet und ab wann sich eine Überprüfung rechnet.