Bewerber- und Mitarbeiterüberprüfung

Bewerber­prüfung, bevor Sie Schlüssel­positionen besetzen.

Ein geschönter Lebenslauf oder ein gefälschtes Zeugnis kann ein Unternehmen viel Geld kosten. Wir prüfen Angaben, bevor Sie Verantwortung übertragen, rechtssicher und diskret.

Wer Verantwortung für Geld, Daten oder Menschen übernimmt, sollte auch halten, was der Lebenslauf verspricht.

Was wir prüfen

Klarheit vor der Unterschrift.

Lebenslauf

Stimmen Stationen, Positionen und Zeiträume? Gibt es unerklärte Lücken?

Zeugnisse und Abschlüsse

Sind Zeugnisse, Zertifikate und Abschlüsse echt und von den angegebenen Stellen ausgestellt?

Berufliche Referenzen

Bestätigen frühere Arbeitgeber die angegebene Tätigkeit, mit Einverständnis des Bewerbers?

Öffentliche Online-Präsenz

Gibt es öffentlich zugängliche Informationen, die für die Position relevant sind?

Interessenkonflikte

Bestehen Beteiligungen oder Tätigkeiten, die mit der neuen Aufgabe kollidieren?

Mitarbeitende mit Anlass

Bei konkreten Hinweisen prüfen wir auch Angaben bestehender Mitarbeitender, etwa vor einer Beförderung.

Sie möchten kein Personal, sondern ein Unternehmen prüfen? Dann lesen Sie weiter unter Geschäftspartner prüfen.

Rechtslage

Was erlaubt ist und was nicht.

Nur was für die Stelle relevant ist

Arbeitgeber dürfen Informationen über Bewerber nur erheben, soweit sie für die Entscheidung über das Arbeitsverhältnis erforderlich sind. Fragen nach Religion, Gesundheit, Schwangerschaft, Partei- oder Gewerkschaftszugehörigkeit sind tabu. Daran halten wir uns ohne Ausnahme.

Transparenz und Datenschutz

Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt, dass Bewerber über die Verarbeitung ihrer Daten informiert werden. Wir stimmen mit Ihnen ab, wie das in Ihrem Bewerbungsprozess sauber umgesetzt wird, zum Beispiel über einen Hinweis in der Stellenanzeige oder eine Einwilligung.

Führungszeugnis

Für bestimmte Positionen, etwa mit Zugang zu Geld, sensiblen Daten oder in der Betreuung, können Arbeitgeber ein Führungszeugnis verlangen. Der Bewerber beantragt es selbst. Wir prüfen, ob Unterlagen echt und vollständig sind.

Bestehende Mitarbeitende

Ohne konkreten Anlass ist eine Überprüfung bestehender Mitarbeitender in der Regel nicht zulässig. Gibt es Hinweise auf falsche Angaben oder Interessenkonflikte, sprechen Sie uns an.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Rechtsberatung. Die rechtliche Bewertung Ihres Falls übernimmt Ihre Kanzlei.

Ablauf

So gehen wir vor.

  1. Gespräch

    Sie nennen Position und Prüfumfang. Wir klären, was erforderlich und zulässig ist.

  2. Datenschutz klären

    Wir stimmen ab, wie der Bewerber informiert wird oder seine Einwilligung gibt.

  3. Prüfung

    Abgleich von Lebenslauf, Zeugnissen, Abschlüssen und öffentlichen Quellen.

  4. Bewertung

    Wir fassen Ergebnisse sachlich zusammen und markieren Widersprüche.

  5. Bericht

    Sie erhalten einen kompakten Bericht als Grundlage für Ihre Entscheidung.

Ergebnis

Was Sie am Ende in der Hand haben.

  • Abgleich aller geprüften Angaben mit dem Ergebnis
  • Markierte Widersprüche und offene Punkte
  • Nur berufsrelevante, rechtlich zulässige Informationen
  • Kompakter Bericht für Personalabteilung und Geschäftsführung

Wie ein Ermittlungsbericht bei uns aufgebaut ist, zeigt unser Musterbericht.

Vertraulich

Schildern Sie uns Ihr Anliegen.

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden, auf Wunsch zu einer Uhrzeit Ihrer Wahl.

Felder mit * sind Pflicht. Für unsere Antwort genügt eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer, auch eine anonyme E-Mail-Adresse ist in Ordnung.

Häufige Fragen.

Was ist ein Pre-Employment-Screening?

Die Überprüfung von Angaben eines Bewerbers vor der Einstellung, etwa Lebenslauf, Zeugnisse und Abschlüsse. Ziel ist, falsche Angaben zu erkennen, bevor ein Arbeitsvertrag geschlossen wird.

Ist eine Bewerberprüfung in Deutschland erlaubt?

Ja, soweit nur Informationen erhoben werden, die für die Stelle erforderlich sind, und der Datenschutz eingehalten wird. Sensible Themen wie Religion, Gesundheit oder Schwangerschaft sind ausgeschlossen.

Erfährt der Bewerber von der Prüfung?

Nach der Datenschutz-Grundverordnung müssen Bewerber über die Verarbeitung ihrer Daten informiert werden. Wir stimmen mit Ihnen ab, wie das sauber umgesetzt wird.

Wie lange dauert eine Prüfung?

Je nach Umfang wenige Tage bis zwei Wochen. Bei Eilbedarf sprechen Sie uns direkt an.

Können Sie gefälschte Zeugnisse erkennen?

Wir prüfen Zeugnisse und Abschlüsse auf Plausibilität und fragen, soweit zulässig, bei den ausstellenden Stellen nach.

Was kostet eine Bewerberprüfung?

Für viele Prüfungen erhalten Sie einen Festpreis. Sprechen Sie uns an, wir erstellen ein Angebot passend zu Position und Umfang. Preise und Stundensätze im Überblick.

Kostenlose Erstberatung

Neue Schlüsselposition zu besetzen?

Vertraulich und unverbindlich. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob eine Ermittlung sinnvoll ist.

Telefonisch Mo–Fr 9–17 Uhr, WhatsApp jederzeit. Unser Team meldet sich persönlich bei Ihnen.

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